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Vor 100 Jahren besaß ein durchschnittlicher Haushalt 180 Dinge – heute besitzt allein eine Person durchschnittlich 10.000 Sachen. Aber braucht man das Alles?

Sicherlich braucht es nicht viel, um glücklich zu sein. Denn die allerbesten Dinge im Leben sind die Begegnungen und Momente, die wir mit lieben Menschen verbringen.

Im Zeitalter des Konsums ist das hier und dort schonmal ins Hintertreffen geraten. Aber Minimalismus hat aktuell ein Revival. Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses passt dies ja auch ganz gut. Denn bereits Ludwig Mies van der Rohe, Bauhaus-Ikone, sprach bereits von „less is more“ als Anspruch auf Schlichtheit, Funktionalismus und Minimalismus.

Vielzitiert ist zur Zeit auch Marie Kondo mit der japanischen KonMari-Methode, die sie u.a. in ihrem Buch „Magic Cleaning“ darlegt. Darin lernt man als oberstes Prinzip nur die Dinge zu behalten, die einen glücklich machen. Dann trifft man für jedes Teil eine Entscheidung und wird merken, wie befreiend es platztechnisch nicht nur in Wohnung und Keller ist – sondern, wie es auch unsere Seele entrümpelt.

froschblog_artikelbild_1090x500px_veränderung1Mit „Einfach Leben“ von Lina Jachmann ist ein anschaulicher Minimalismus-Ratgeber erschienen, der zusätzlich zu grünem Minimalismus anregt. Soll heißen: bewusster Konsum, auch gerne nachhaltig und hochwertig produzierter Dinge. Sachen, die man aussortiert hat, nicht direkt in den Müll zu werfen, sondern weiterzuverkaufen oder zu spenden. Außerdem steht Reparieren hoch im Kurs – die Pflege aller guten Dinge – übrigens schon seit über 150 Jahren unser Firmencredo! :-)

Warum fasziniert „Wenig“?

Sicherlich hat der Scandi-Stil und die vielen Fotos aufgeräumter, hell-luftiger Räume hierzu beigetragen, ein Bewusstsein zu schaffen. Es bringt eine angenehme Ruhe in den hektischen Alltag und schafft damit den heimischen Ruhepol. Ein Zuhause zum Wohlfühlen!

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Wie schaffe ich ein Zuhause – aufgeräumt und trotzdem gemütlich?

  • Nur Dinge besitzen, die uns beim Anblick erfreuen / wir gerne tragen / die praktisch und funktional sind
  • Das Zuhause ist insgesamt liebevoll kuratiert und z.B. Blumen oder Obstschalen werden als Farbtupfer in Szene gesetzt
  • Grüne Pflanzen finden ein Zuhause und bilden einen Energiepunkt im Raum
  • Mit einem harmonischen und dezentem Farbkonzept
  • Lieblingsteile als Eyecatcher, z.B. ein ausdruckstarkes Bild oder ein Instrument

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Doch wo fange ich an?

Am besten in den Bereichen, wo der gefühlte Druck am höchsten ist, wo man weiß, es ist alles total überladen. Oft ist aber auch die Küche oder das Bad bezüglich der Vorräte oder der verwendeten (oder auch nicht verwendeten Produkte) ein guter Startpunkt, hier sind wir emotional nicht so involviert – ganz im Gegenteil zu z.B. Klamotten. Mit der positiven Erfahrung im Rücken sind wir dann gestärkt für den Kleiderschrank! :-)

Also detoxt euer Zuhause, es wird sich lohnen. Denn wer weniger hat, muss auch weniger aufräumen und hat mehr Geld, Freiheit und ZEIT – für sich und seine Lieben!

Eure Karin von Frosch

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