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Die Kürbisernte beginnt im August und reicht bis in den Winter hinein. Im Herbst befinden wir uns also mittendrin, in der fabelhaften Kürbissaison. Da landet die sämige Frucht oft und gerne auf dem Teller, zum Beispiel als wohltuende Suppe oder würziges Püree. Auch süße Speisen wie Kuchen, Muffins oder Marmelade lassen sich aus Kürbisfleisch zaubern. Doch welche Sorten gibt es eigentlich und wie verwendet man sie am besten in der Küche?

Kunterbunte Kürbisvielfalt für die Küche

Der Hokkaido – knallorange und fein-würzig im Geschmack – ist ein echter Klassiker unter den Kürbissen. Er eignet sich wunderbar für Suppen, Pürees, Süßspeisen oder als herzhafte Quiche-Füllung. Das Tolle am Hokkaidokürbis: Die Schale kannst du mitessen, was viel Arbeit bei der Zubereitung spart.

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Nussig-süßlich schmeckt der Butternut und eignet sich daher ganz hervorragend für cremige Soßen, Suppen und feines Mus. Die Schale musst du zwar nicht entfernen, du solltest sie aber eine gute Weile garen, damit sie weich genug wird. Der Bonus beim Butternutkürbis: Er hat ein kleines Kerngehäuse und besonders viel Fruchtfleisch.

froschblog_artikelbild_1090x500px_KürbisseFür ein Pseudo-Pastagericht ist der Spaghettikürbis genau das Richtige. Wie der Name bereits verrät, erinnert sein Fruchtfleisch an Spaghetti. Dieser außergewöhnliche Kürbis lässt sich als Ganzes in einem Topf mit Wasser oder halbiert im Ofen garen. Das Highlight des Spaghetti-Kürbis: Du kannst die „Kürbisspaghetti“ nach dem Garen in der Kürbisschale würzen und anrichten.

froschblog_artikelbild_1090x500px_Kürbisse_2Der Zentner ist der Riese unter den Kürbissen und liefert jede Menge Fruchtfleisch für zahlreiche Kürbisgerichte wie beispielsweise Kürbiskuchen, Marmelade oder Kürbisrisotto. Wenn du den  Zentner nicht in einem verarbeiten möchtest, kannst du einen Teil des Kürbisfruchtfleischs ganz einfach kochen, pürieren und einfrieren. So hast du bei Bedarf immer etwas Kürbispüree griffbereit – zum Beispiel für einen amerikanischen Pumpkin Pie. Ein Pluspunkt für den Zentner: Nach dem Aushöhlen lässt sich aus der Riesenfrucht ein toller Halloweenkürbis schnitzen.

Kürbisse lagern und sinnvoll verwerten

Wusstest du, dass viele Kürbisse sehr lange gelagert werden können, ohne zu verderben? Somit sind Kürbisse besonders nachhaltig, denn durch die gute Haltbarkeit fallen weniger Lebensmittelabfälle an. Du kannst Hokkaido, Butternut, Spaghettikürbis & Co also gut auf Vorrat kaufen und auch den Winter über für deine Kürbisküche verwenden. Am besten lagerst du deinen Winterkürbis an einem trockenen und kühlen Ort. Die Alternative zum langen Lagern ist das Einkochen bzw. Einmachen von Kürbisfruchtfleisch – aus Kürbissen lassen sich leckere Chutneys, Marmeladen oder Kompotte herstellen.

Übrigens: Neben den Winterkürbissen gibt es auch Sommerkürbisse, zu denen auch die Zucchini zählt. Sommerkürbisse halten sich allerdings nicht so lange und sollten zeitnah verbraucht werden.

Ich wünsche dir eine tolle Kürbiszeit!

Herbstliche Grüße

Emilie von ecowoman

 

Bildquellen: yaruta, anitasstudio, tpzijl, bhofack2

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