background

Babys und Hochzeiten sind gefühlt Themen, bei denen man erstens ein Vermögen ausgeben kann und zweitens jeder seinen Senf dazugeben möchte. Kündigt sich ein neues Familienmitglied an, ist die Freude groß und quasi mit dem Tag des positiven Schwangerschaftstests beginnt die Suche nach dem besten Kinderwagen, Autositz und Co. Die Baby-Erstlingsausstattung ist ein sehr individuelles Thema, schließlich hat jeder andere Prioritäten. Die eine legt hohen Wert auf einen hochwertigen Kinderwagen, die andere setzt von Anfang an eher auf die Babytrage oder Tragetuch. Dennoch gibt es einige Dinge, die sicherlich für fast alle Neu-Mamis sinnvoll sind und einige, die man sich getrost sparen kann.

Hier meine persönlichen Empfehlungen für die Baby-Erstausstattung:

  • Eine Babytrage

So ohne Baby war mir nicht klar, wie gerne Babys getragen werden :) Der enge Körperkontakt und das Schaukeln beim Gehen lieben aber doch ziemlich viele Babys und oft war es die einfachste Art mit Baby unterwegs zu sein. Baby glücklich, sicher an Mamas oder Papas Brust und in der vollen Innenstadt war es viel unkomplizierter als der Kinderwagen. Von mir also definitiv eine Empfehlung für die Erstausstattung. Baby Erstaustattung

  • eine hochwertige Krabbeldecke, die man auch mal mitnehmen kann

Besuch bei den Schwiegereltern, Krabbeldecke eingepackt, fertig. Wir hatten drei Krabbeldecken. Ehrlich gesagt, das war viel zu viel. Eine gute Krabbeldecke reicht vollkommen aus. Am besten in einer Größe, die sich gut mitnehmen lässt und schon kann man das Baby problemlos überall ablegen.

Baby-Erstaustattung-Krabbeldecke

  • ein Babyphone mit Kamera

Ein Babyphone gehört sicherlich zur Grundausstattung, denn sobald das Baby auch mal alleine in seinem Zimmer oder schon im Schlafzimmer in seinem Bettchen liegt ist es einfach praktisch. Was ich extrem entspannend am Babyphone mit Kamera fand, war die Tatsache, dass ich immer mal schnell schauen konnte, ob es noch richtig liegt, ob es noch schläft und bei einer guten Kamera sogar sehen konnte, wie es atmet (was mich vor allem als ängstliche Erstlingsmami wirklich sehr beruhigt hat). So musste ich nicht andauernd ins Zimmer rennen, um zu schauen, sondern konnte eben auch mal den Filmabend mit meinem Mann wirklich genießen.

  • eine App mit Föhn-Geräusch :)

Ja zugegeben, das mag ein wenig kurios klingen, aber diese eine App hat mir persönlich sehr sehr viele Abende gerettet. Denn wenn Deine Energie abends irgendwann ihr absolutes Tief erreicht hat, die Deines Babys jedoch nicht und das Einschlafen zum Marathonlauf wird, weil das kleine Wesen einfach nicht einschlafen kann, dann kam mir diese App mit Föhngeräuschen wie gerufen. Das weiße Rauschen soll für Babys ein wenig klingen, wie das Rauschen des Bluts im Mutterleib und darum beruhigend wirken. Und bei uns hat es wirklich fast immer geklappt. Es gibt verschiedene Apps hierzu, in der Regel kostenlos.

  • ein Pucksack oder Pucktuch

Sieht erst mal aus wie eine Zwangsjacke und ich habe mich ehrlich gesagt nicht wie die beste Mutter aller Zeiten gefühlt, als ich mein Neugeborenes in diesen Sack eingebunden habe. Aber! Das Baby fand es phänomenal und hat göttlich geschlafen. Durch das Pucken hat es sich Nachts nicht selber geweckt, zum Beispiel weil die Ärmchen hochschnellen und somit hatten wir alle viel ruhigere Nächte.

  • ein Beistellbett direkt neben Deinem

Beim ersten Kind hatte ich das normale Babybett neben meiner Bettseite stehen. Das war tatsächlich anstrengend, wenn der Kleine 5-6 Mal pro Nacht kam und ich jedes Mal aufstehen musste. Beim 2. Kind war ich dann schlauer und habe in ein Beistellbett direkt an meiner Bettseite investiert und ich kann euch sagen: macht das auch! Sobald das Baby maulte konnte ich auch mal fix die Hand hinhalten, den Kopf streicheln, zeigen, dass ich da bin und allein das hat schon oft geholfen. Oder das Baby ist auf mir eingeschlafen, dann konnte ich es sanft zur Seite in sein Bettchen abrollen, wo es direkt bei mir, aber eben doch sicher in seinem eigenen kleinen Reich schlafen konnte. Unfassbar praktisch und ein echter Schlafretter.

Das brauchst Du bei der Baby-Erstlingsausstattung eher nicht:

  • zu viel Baby-Kleidung

In der Vorfreude auf das neue Familienmitglied neigt man schnell dazu viel zu viel Baby-Kleidung einzukaufen. Gerade in den ersten Monaten brauchen die Kleinen aber sooo wenig. Wickelbodys in den entsprechenden Größen, ein paar Oberteile und bequeme Hosen mit Gummizug, Strumpfhosen, Schlafsack, Schneeanzug, das war es schon fast. Was ich gekauft und dann niemals benutzt habe, waren Baby Jeans für Neugeborene (die fand ich so süß, als das zarte Baby dann da war konnte ich diese harte Hose, die im Liegen bestimmt noch unbequemer war meinen Kind einfach nicht anziehen). Genauso Sweatjacken… was fand ich die die niedlich, schwanger und ohne Babyerfahrung. :) Letztlich haben meine Kinder sie nie angehabt, so lange sie nicht laufen konnten, weil die Kapuze im Liegen eben immer im Weg und mega ungemütlich war.

  • eine Babybadewanne

Bis auf diese klappbaren Modelle würde ich eine Babybadewanne nicht unbedingt empfehlen. Sie steht immer im Weg rum, man kann das Baby genauso in der normalen Wanne halten und baden oder eben gemeinsam mit dem Kind in die Badewanne gehen.

  • Baby Spielzeug

Das sieht ja alles so süß aus. Effektiv braucht ein Baby aber sooo wenig Spielzeug, dass man sich das Geld lieber für später sparen kann. Ein Beißring und einen Spielzeugbogen würde ich wirklich empfehlen, alles andere kommt eigentlich doch erst viel später und steht erst mal nur im Regal rum und staubt ein.

Erstaustattung Baby

  • zu viele Schnuller oder Flaschen

Man will vorbereitet sein und sucht vor der Geburt etwas aus, das einem zusagt. Dass das Baby genau die Schnuller- oder Flaschenmarke dann nicht mag, plant man irgendwie nicht ein. Darum, vor der Geburt lieber weniger einkaufen und dann nachkaufen, sobald man weiß, was das Baby mag.

So, das waren meine persönlichen Baby-Erstausstattungs-Highlights und Flops. Vielleicht hilft das eine oder andere euch ja auch weiter. Habt eine gute Zeit.

Alles Liebe wünscht euch, Katrin von mom’s style

Artikel kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *