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Wenn man eines, neben dem Schlaf, als Mama schnell mal vermisst, dann ist es ein wenig Entspannung, Zeit für sich, Zeit, in der man sich um niemand anderen als sich selbst kümmern muss. Und damit es ab und an dazu kommt, müssen wir Mamas das selbst in die Hand nehmen. Eine gesunde Portion Egoismus kommt uns da also selbst zugute. Und das Beste: nach ein wenig Entspannung jenseits des Nachwuchses sind die Akkus wieder aufgeladen, die Nerven stärker und man geht vieles gelassener an.

#1 Entspannung durch Aktivität

Fast jeder von uns assoziiert mit Entspannung eine bequeme Jogginghose, das Sofa und Ruhe. Erwiesenermaßen entspannt man aber deutlich besser, indem man etwas tut. Sei es Sport, malen, ein Buch lesen oder das neue Regal aufbauen. All diese Dinge lassen unser Hirn wirklich abschalten, denn wir sind voll und ganz mit etwas anderem beschäftigt. Darum: Faulsein ab und an gegen Aktivität eintauschen und Du wirst den Effekt schnell merken.

#2 Ab ins Spa – im heimischen Badezimmer

Ein Bad einlassen, Kerzen und Musik an, ein kühles Glas Weißwein und eine Zeitschrift, die sich mal nicht um Erziehung und Kinder dreht. So einfach kann Entspannung gehen und dann auch noch für Lau :)

Bild-Spa zu Hause

#3 Tagebuch schreiben

Neeeeein, nicht über die neuesten Fähigkeiten der Kinder, sondern über Dich. :) Wie geht es Dir, wofür bist Du dankbar, woran möchtest Du gerne arbeiten? Sich abends vor dem Schlafen gehen noch einmal 10 Minuten nur für sich zu nehmen, kann unwahrscheinlich entspannend wirken, denn zumindest diese 10 Minuten gehören ganz allein Dir und Deinen Gedanken.

#4 Träumen

Wohin wolltest Du schon immer einmal in den Urlaub? Welche Haarfarbe wolltest Du schon immer ausprobieren? Listen schreiben hilft den Familienalltag zu meistern, kann aber auch entspannen. Einfach mal einen Wunschzettel für Dich selbst schreiben, macht Spaß und entspannt total.

#5 Früh aufstehen für einen entspannten Tagesstart

Klar, so lange die Zwerge die Nacht zum Tag machen, erscheint es einem als schlechter Scherz auch noch früher aufzustehen als das Kind, aber… auch wenn man es in Angesicht von akutem Schlafmangel kaum glauben kann, es wird tatsächlich besser. Und wenn die Nächte dann irgendwann wirklich wieder zum Schlafen da sind, dann ist es tatsächlich großartig einen Tick früher aufzustehen als der Nachwuchs. In Ruhe wach werden, einen (heißen!) Kaffee trinken, sich selbst fertig machen und dann erst in den Familientrubel starten, hat viel für sich und lässt einen deutlich entspannter den Tag überstehen. Also unbedingt ausprobieren :)

#6 Einen Tag Urlaub nur für Dich

Du hast ein Kind/ Kinder? Du arbeitest? Dann nimmst Du Deinen Urlaub höchstwahrscheinlich akribisch zu den Ferienzeiten des Nachwuchses. Jetzt habe ich mal einen verrückten Gedanken: was wäre, wenn Du mal einen Urlaubstag nimmst, obwohl die Kinder gar keine Ferien haben? Und dann verbringst Du den Tag nur mit Dingen, die Dir persönlich gut tun, fährst allein ans Meer oder an den See und bist einfach mal alleine. Irre oder? Aber irre gut, so ein Tag, der nur Dir gehört. :) Wenn Du also irgendwo einen Urlaubstag abknapsen kannst, dann los! Du wirst sehen wie großartig das ist. :)

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#7 Ein Buch lesen

Dein letztes Buch hast Du vor der Geburt des Kindes gelesen? Kenne ich :). Dann auf in die Buchhandlung und ab sofort liest Du jeden Abend zumindest kurz in Deinem neuen Buch. Denn beim Lesen schaltet man komplett ab, entspannt unbewusst und vor dem Schlafen sorgt es auch noch dafür, dass es oft leichter fällt einzuschlafen, da nicht so viele Alltagsgedanken im Kopf herumschwirren. Doppelt gut also :)

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Jede Mutter weiß wie wichtig es ist, ab und an einmal durchzuatmen, wieder zu sich selbst zu finden, sich selbst zu sortieren, um dann wieder voll für die Familie da sein zu können. Manchen Mamas fällt es leicht ab und an egoistisch zu sein und Dinge nur für sich zu tun, andere tun sich damit viel schwerer. Egal zu welcher Gruppe Du gehörst, lass Dir niemals von Außenstehenden vorwerfen egoistisch zu sein, denn das ist das Einzige, was dafür sorgt, dass wir in manchen Wochen eben nicht durchdrehen. :)

Alles Liebe wünscht euch,

Katrin von mom’s style

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Marie sagt

Das sind wirklich sehr schöne Tipps um zu entspannen, was ich auch in letzter Zeit mehr als benötige. Ich werde alle Tipps umsetzten, um so richtig zu entspannen. Leider kann ich Tipp #5 nicht ganz befolgen, da ich nachts fast gar nicht schlafen kann. Das liegt nicht mehr an der Kleinen. Sie hat endlich einen tollen Schlafrhythmus. Das Problem ist leider mein Mann. Er hat in letzter Zeit angefangen sehr stark zu schnarchen. Ich kann leider nachts nicht mehr in Ruhe einschlafen und muss ständig auf dem ungemütlichen Sofa im Wohnzimmer schlafen. Eine gute Freundin hat mir empfohlen, eine Schlafschiene für meinen Mann zu kaufen, da diese das Schnarchen reduzieren soll. Sie hat mir die Schiene von SnorBan empfohlen. Ich habe nochmal im Internet recherchiert und habe herausgefunden, dass SnorBan beim Vergleich der Anti-Schnarch-Schiene bei allen Merkmalen besser als Snoremender abgeschnitten hat. Zudem soll sich die Spange schnell an die Zähne anpassen können.
Wir haben uns die Spange jetzt bestellt. Ich hoffe ich kann dadurch besser schlafen und somit auch Tipp #5 befolgen.

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Nina sagt

Meine Freundin erwartet im Herbst ihr erstes Kind. Ihr Mann möchte dies zum Anlass nehmen, das Bad in eine Wellness-Oase zu verwandeln. Gibt es Erfahrungen, wie man einen geeigneten Komplettbadausstatter findet?

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