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Den Sommer spüren wir vor allem auf der Haut. Je nach Hauttyp kommt es dann schnell mal zu Sonnenbrand. Dieser kann richtig unangenehm sein und im Alltag einschränken. Also lieber vorbeugen! Das macht nicht nur die sommerlichen Tage und Nächte angenehmer, es bewahrt auch vor Langzeitschäden an der Haut. Wie du deine Haut gut schützen kannst, erfährst du hier!

Sonne und Wärme tun uns eigentlich richtig gut: Bei sommerlichem Sonnenschein sind wir besser gelaunt, fühlen uns von außen gewärmt und die alltäglichen Sorgen erscheinen auf einmal weiter weg. Zusätzlich gibt uns die Sonne Aufschwung und Kraft. Der Nachteil an starkem Sonnenschein ist jedoch die UV-Strahlung, die unangenehmen Sonnenbrand verursachen kann.froschblog_artikelbild_1090x500px_sonnenschutz2 Welcher Hauttyp bin ich eigentlich?

Seinen Hauttyp zu kennen, ist von großem Vorteil. Nur so kann der Sonnenschutz an die individuellen Haut-Bedürfnisse angepasst werden. Es wird zwischen sechs Hauttypen unterschieden: Diese sehen zum einen verschieden aus, zum anderen reagieren sie unterschiedlich auf direkte Sonneneinstrahlung.

Der sonnenempfindlichste Hauttyp ist Hauttyp 1. Bereits nach ca. 15 Minuten kann es zu Sonnenbrand kommen. Menschen mit Hauttyp 1 haben besonders helle Haut sowie helle Augen. Sommersprossen und rötlich-blondes Haar zählen ebenfalls zu den Merkmalen von Hauttyp 1.

Ein wenig länger in der direkten Sonne hält es Hauttyp 2 aus, seine helle und sensible Haut neigt nach ca. 20 Minuten allerdings auch stark zu Sonnenbrand. Blonde bis braune Haare und in vielen Fällen auch Sommersprossen sind typische Indizien für den Hauttyp 2.

Schon etwas robuster unter direkter Sonneneinstrahlung ist Hauttyp 3. Bei diesem Hauttyp kommt es erst nach ca. 30 Minuten zu Sonnenbrand. Seine Haut ist hell bis hellbraun, die Augen grau oder braun und die Haarfarbe kann zwischen dunkelblond bis braun variieren.

Dem Hauttyp 4 sieht man seine Fähigkeit Sonne zu vertragen bereits richtig gut an. Seine Haare sind dunkelbraun, die Augen braun oder dunkelbraun und die Haut olivtönig oder hellbraun. Hauttyp 4 bekommt tendenziell erst nach ca. 40 Minuten einen Sonnenbrand.

Bis zu 60 Minuten kann sich Hauttyp 5 – mit dunkelbrauner Haut sowie dunkelbraunen Augen und sehr dunklem Haar – unter der direkten Sonne aufhalten, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Am wenigsten macht die direkte Sonneneinstrahlung Hauttyp 6 aus. Er hat schwarzes Haar, dunkelbraune Augen und einen dunkelbraunen bis schwarzen Hautton. Erst nach ca. 80 Minuten kommt es zu Sonnenbrand.

Vielleicht erkennst du dich bereits in einem der Hauttypen wieder?  Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, lohnt es sich, einen Hautarzt fragen.froschblog_artikelbild_1090x500px_sonnenschutz1

Die Haut auf natürliche Weise vor Sonne schützen

Sonnenschutzcremes bieten in der Regel einen zuverlässigen Schutz vor Sonnenbrand – sofern man solche mit Lichtschutzfaktor 20 aufwärts verwendet und regelmäßig nachcremt. Jedoch verträgt nicht jeder die Inhaltsstoffe diverser Cremes einwandfrei und manch einer möchte sie eventuell nicht allzu oft auftragen. In diesem Fall (aber auch sonst) lohnt es sich, die Haut auf natürliche Weise bereit für den Sommer zu machen. Denn tatsächlich gibt es Wege, den körpereigenen Hautschutz zu stärken. Bei starker Sonneneinstrahlung, vor allem während eines Urlaubs in südlicheren Gefilden, darf die Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor im Gepäck dennoch nicht fehlen.

Was die Haut stärken und ihren natürlichen Sonnenschutz unterstützen soll, sind zum Beispiel Tomaten – sowie weitere rot- oder orangefarbene Obst- und Gemüsesorten, darunter auch Karotten. Dafür sorgen die enthaltenen Carotinoide sowie weitere wertvolle Pflanzenstoffe. Wer also im Sommer viele Tomaten und Karotten isst, kann den Eigenschutz der Haut von innen heraus stärken.

Eine weitere Möglichkeit, die Haut ohne viel Creme zu schützen, ist das Tragen von langer Kleidung und Accessoires wie Sonnenhut oder Kopftuch. Mit stylischen Sommeraccessoires, wie einem gewickelten Tuch oder einem schicken Hut, schützt du übrigens nicht nur deine Kopfhaut – du kannst damit auch dein Sommeroutfit gut aufpeppen. Hochwertige Kleidung bietet in der Regel einen recht zuverlässigen Schutz vor Sonne. Wer sich allerdings sehr oft und lange in der Sonne aufhält, für den gibt es sogar extra UV-Kleidung.froschblog_artikelbild_1090x500px_sonnenschutz3 Die Augen nicht vergessen!

Neben der Haut benötigen auch die Augen einen besonderen Schutz in der heißen Jahreszeit. Auch wenn Sonnenbrillen etwas unpersönlich wirken, da man seinem Gegenüber nicht in die Augen schauen kann, sollte man bei hoher Sonneneinstrahlung nicht ohne sie aus dem Haus gehen. Unsere Augen reagieren sehr empfindlich auf starke Sonne – wer das Risiko von Langzeitschäden minimieren will, sollte sich eine richtig gute Sonnenbrille mit der Kennzeichnung UV 400 bzw. 100 % UV zulegen, zum Beispiel direkt vom Optiker.

Übrigens: Am besten lässt sich die Sonne vormittags bis etwa 11 Uhr oder nachmittags ab etwa 15 Uhr genießen – dann steht sie nicht mehr im Zenit und strahlt ihre Wärme und Helligkeit etwas dezenter auf uns aus hinab.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim schonenden Sonnenbaden in diesem Jahr! :)

Sonnige Grüße
Emilie von ecowoman

 

 

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
Bildquellen: Belchonok, Stylepics, Sudowoodo, Yaruts

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Silvan sagt

Sehr schöner Beitrag!
Vorallem den letzten Punkt sollte man nicht außer Acht lassen! Viele Freunde von mir sind Brillenträger und ziehen aus dem Grund im Sommer keine Sonnenbrille auf. Ihnen ist es zu teuer noch eine zusätzliche Sonnenbrille mit Sehstärke zu kaufen und wollen nicht mit einer einfachen Sonennbrille blind durch die Gegend laufen...
Meine Lösung: Einfach auf Kontaktlinsen umsteigen (bei denen es Möglich ist). So kann man eine ganz normale Herren-Sonnenbrille kaufen und diese über den Kontaktlinsen ohne Probleme tragen.
Viele Grüße

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