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Wir leben auf einem so wunderschönen Planeten. Mit reicher natürlicher Vielfalt und buntem Leben. Um dies zu erhalten, kann jeder einzelne etwas tun. Der heutige Tag erinnert uns daran: der 3. März ist der Tag des Artenschutzes. Er ruft auf zum verantwortungsvollen Umgang mit Tieren, Pflanzen und den natürlichen Ressourcen. Genau das ist auch unsere Philosophie bei Frosch. Schaut mit uns auf das Thema – und holt euch Tipps für den Artenschutz im Alltag.

Artenschutz – worum geht’s?
Die Erde ist ein Schatz an biologischer Vielfalt. Tropen, Meere, Wälder – Paradiese mit einer großen Dichte an Arten und Ökosystemen. Doch diese Buntheit geht weltweit zurück, besonders bei den Tier- und Pflanzenarten. Verantwortlich sind viele Dinge: der Klimawandel, Plastik in den Weltmeeren, der kommerzielle Handel mit wildlebenden Tieren und Pflanzen oder die Übernutzung von natürlichen Bodenflächen. Um dem Trend entgegenzuwirken, gibt es den Artenschutz. Staaten und Ländern haben ihn wie den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz gesetzlich verankert.

Tierische Schutzsucher hier bei uns
Der Lebensraum für Tiere schrumpft überall auf dieser Welt. Auch bei uns in Deutschland. Deshalb stellen wir euch nun drei heimische Tierarten vor, die unsere Hilfe brauchen.

Die Biene
Mit der Honigbiene leben über 500 verschiedene Bienen- und Wildbienenarten in Deutschland. Die Biene ist für das Ökosystem unentbehrlich. Sie sorgt für die Bestäubung all unserer Obst-, Gemüse-, und Getreidepflanzen. Ohne Bienen: keine Früchte. Die Biene ist eines der wichtigsten Nutztiere für den Menschen, wusstet ihr das? Um die Tiere zu schützen hat Frosch kleine „Bienenhotels“ eröffnet, die auf unserem Werksgelände stehen. Außerdem haben wir eine bienenfreundliche Pflanzenauswahl gepflanzt – so finden Honig- und Wildbienen neuen Lebensraum.froschblog_artikelbild_1090x500px_artenschutz2

Die Fledermaus
Braunes Langohr, Zwergfledermaus und Co. – die 25 Fledermausarten in Deutschland sind streng geschützt. Die Insektenfresser haben eine große Bedeutung für die Landwirtschaft. Das Entscheidende ist: anders als die Vögel sind Fledermäuse Nachtflieger und fressen Insekten, die in der Dunkelheit unterwegs sind. Fledermäuse finden überall dort gute Lebensbedingungen, wo es große Baum- oder Waldbestände gibt. Nationalparks wie zum Beispiel der Kellerwald am nordhessischen Edersee sind für sie ideale Zuhause.

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Der Laubfrosch
Dass unserer Marke Frosch der grüne Laubfrosch besonders am Herzen liegt, das könnt ihr euch natürlich denken. :) 21 Lurcharten, zu denen auch der Laubfrosch gehört, gibt es hierzulande. Auch sie spielen im Ökosystem eine wichtige Rolle. Denn Frösche fressen Insekten wie Mücken und Moskitos, die andere Tiere nicht anrühren. Fehlt der Frosch, kann das natürliche Gleichgewicht ins Wanken geraten. Deshalb gibt’s die Initiative Frosch schützt Frösche, mit der die Marke Frosch und der Naturschutzbund (NABU) gemeinsam seit über zehn Jahren die Renaturierung der Rheinauen bei Mainz unterstützen.froschblog_artikelbild_1090x500px_artenschutz1

Tipps für den Artenschutz im Alltag
Artenschutz beginnt im Alltag. Und das könnt ihr tun:

1. Hecken anlegen
Naturgärten mit heimischen Sträuchern sind Lebensraum für zahlreiche Tiere. Klasse ist auch: sie sind natürliche Filter für Staub, Schmutz und Autoabgase.

2. Blumen pflanzen
Jede noch so kleine Blumeninsel ist für die Biene eine Hilfe. Denn sie sind wertvolle Nektar- und Pollenquellen. Und natürlich zaubern sie uns eine bunte Vielfalt auf den Balkon oder die Terrasse.

3. Nisthilfen für Vögel bauen
Wer Platz hat, sollte den wilden Piepmätzen ein Zuhause schenken. Ideal sind Anpflanzungen von stacheligen Büschen wie die Schlehe oder die Wildrose, aber auch künstliche Nisthilfen (selbstgebaut oder aus dem Baumarkt) helfen.

4. Bienenhotels eröffnen
Viele Wildbienen brauchen Hohlräume in Holz, Stängeln oder im Boden, um darin Brutkammern anzulegen. Mit einem Nistplatz im Garten schenkt ihr den Tieren Lebensraum.

5. Rücksicht nehmen auf heimische Wildtiere
Zwischen April und Juni ziehen Rehe und Co. ihren Nachwuchs auf. In dieser Zeit heißt es beim Spazierengehen in Wäldern und auf Lichtungen Rücksicht nehmen. Angelegte Wege dann möglichst nicht verlassen, und Hunde bleiben jetzt schön an der Leine.

6. Ökologische Lebensmittel kaufen
Naturverträglicher Ackerbau mit geringem Düngereinsatz fördert die Artenvielfalt; mit dem Kauf ökologischer Produkte könnt ihr dazu beitragen.

7. Streuobst genießen
Wer einmal beim Streuobstbauern gekauft hat, vergisst den aromatischen Obstgeschmack nie mehr. Diese Form des Obstbaus ist besonders umweltverträglich und unterstützt die Artenvielfalt.

8. Auf Plastiktüten verzichten
Beim Einkauf möglichst Produkte ohne oder mit wenig Plastikverpackung wählen – auch Obst zum Abwiegen muss nicht unbedingt in die Tüte. So tragt ihr dazu bei, dass Plastikansammlungen in der Natur und den Weltmeeren nicht weiter anwachsen.

Ihr seht also, auch mit kleinen Dingen kann man schon etwas für den Artenschutz tun. :) In diesem Sinne habt einen wunderbaren Tag!

Liebe Grüße,
eure Janina von Frosch

Info-Links:
Frosch schützt Frösche
Initiative Frosch
Tag des Artenschutzes
NABU
WWF
Bund

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