Wir freuen uns ja über jeden Laubfrosch, den wir zu Gesicht bekommen - was aber, wenn einem der kleine grüne Kerl aus dem frisch gekauften Salat entgegenhüpft? So geschehen vor einigen Tagen in einem Mainzer Bio Supermarkt. Zur Hilfe und zum Aufpäppeln des nur 4 Zentimeter großen Fröschlein wurde der Mann gerufen, der auch bei uns den allerbesten Expertenruf geniesst: Bardo Petry vom NABU Rheinauen, der sich excellent mit Fröschen und Amphibien generell auskennt und sich sehr aktiv bei unser Kooperation “Frosch schützt Frösche” einbringt.
Jedenfalls findet Bardo Petry, dass es das beste Gütesiegel für einen Salat ist, wenn dort ein kleiner Frosch steckt: “Laubfrösche sind extrem empfindlich.” Wenn Pestizide im Grünzeug gewesen wären, hätte der grüne Zwerg nicht überlebt.
Im Moment schlummert der Frosch in der winterlich-kalten Garage der Familie Petry und hat sich dort nach all der Aufregung tief ins Moos eingegraben.
Wir jedenfalls freuen uns schon auf die nächste Amphibienausstellung im Binger “Park am Mäuseturm”, wenn der Laubfrosch dann im alten Stellwerk im Terrarium zu sehen sein wird.
Die ganze Geschichte steht in der Allgemeinen Zeitung Mainz zum Nachlesen.
Der 1 FSV Mainz 05 ist auch nach dem 14. Spieltag in der 1. Bundesliga weiterhin zu Hause ungeschlagen und liegt, nach dem 1:1 Unentschieden gegen den Hamburger SV, sehr erfolgreich auf dem sechsten Tabellenplatz. Damit hat Mainz bis jetzt die erfolgreichste Hinrunde seiner Vereinsgeschichte in der 1. Liga gespielt und liegt in der Heimtabelle sogar auf dem ersten Platz. Auf unserem Foto hüpft diesmal nicht der Frosch vor Freude in die Luft, sondern der Torschütze Tim Hoogland nach dem 1:1 Ausgleich.
Zusammen mit dem NABU setzen wir uns seit Jahren mit der Aktion “Frosch schützt Frösche!” dafür ein, die Rheinauen zu renaturieren, so dass sich dort wieder Laubfrösche ansiedeln können. Denn wo ein Laubfrosch lebt, ist die Natur intakt. Eigentlich haben wir gedacht, dass es noch Jahre dauern wird, bis wirklich wieder kleine grüne Gesellen, die ganz schön komplizierte Lebensbedingungen haben, in den Rheinauen herumhüpfen.
ABER: Siehe da - heute erreichte mir folgende Mail von dem NABU Rheinauen:
“Hallo Frau Schenz, das ist schon eine kleine Sensation! Vorige Woche, am Donnerstag 17. September haben wir bei Mäharbeiten auf einem NABU-Grundstück in den Rheinauen bei Bingen diesen kleinen Vertreter entdeckt. Es ist ein Jungfrosch wohl aus diesem Jahr. Damit haben wir den Beweis, dass es jetzt doch wieder eine Vermehrung der Laubfrösche hier bei uns gegeben haben muss. Unser Engagement sollte deswegen nicht nachlassen, um die Lebensraumbedingungen für Laubfrosch & CO. noch weiter zu verbessern!
Herzliche Grüsse Robert Egeling.”
Sensation im Bruchweg-Stadion: Mainz 05 schlug erstmals Bayern München
Kooperationen
Der Bruchweg erlebte an diesem 22. August ein richtiges Fußballfest! Der 1. FSV Mainz 05 besiegte den FC Bayern München mit einer fantastischen Leistung mit 2:1. In einer kurzweiligen Partie sicherten sich die Mainzer, gegen das millionenschwere Münchner Starensemble, einen verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit spielten die leidenschaftlichen, zweikampfstarken Mainzer mit bärenstarkem Fußball eine phlegmatisch wirkende Münchner Mannschaft an die Wand, und in der zweiten Spielhälfte war es nach dem Anschlusstreffer der Münchner „Wille pur“, der die 05er gegen Bayern München siegen ließ. Weiter so!
Gestern ist Mainz 05, mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, in die Saison 2009/2010 gestartet.
Nach der Saisonvorbereitung der letzten Wochen, voller Pleiten, Pech und Pannen, gelang immerhin ein 2:2 Unentschieden gegen die favorisierte Mannschaft von Bayer Leverkusen.
Auch in dieser Saison wird der Frosch wieder den Mainzern die Daumen drücken, damit sie den Klassenerhalt in der 1.Liga schaffen.
Ehrenamtliche Storchenhorstbetreuer leisten wertvolle Arbeit!
Grosse Freude herrschte beim NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Im Rahmen der Kooperation mit dem Stromversorger RWE konnten die Naturschützer die Jungstörche in Bingen-Gaulsheim beringen. “Wir freuen uns über den vierfachen Nachwuchs bei dem Storchenpaar der Vorjahre”, kommentiert Robert Egeling vom NABU den Bruterfolg in Bingen.
Im Bereich Bingen-Gaulsheim finden die Störche zur Zeit noch viel Nahrung, da hier der Anteil von Grünland relativ groß ist. Der NABU versucht in den Rheinauen durch Pflege und Kauf von Grünlandflächen den Rückgang von Wiesen zu stoppen. “In anderen Gebieten sieht es leider mit der Nahrungssituation nicht so gut aus. Vielfach werden Grünland oder Brachen in Äcker umgewandelt. Hier findet der Storch wenig Nahrung”, so Egeling.
Betreut werden die Störche in der Region vom Ehepaar Henneberg, die ehrenamtlich wertvolle Arbeit leisten. Für weitere Vogelschutzprojekte sucht der NABU Interessenten.
Diese können sich im NABU-Naturschutzzentrum-Rheinauen unter Tel. 06721-14367 oder per Email kontakt@NABU-Rheinauen.de melden.
Foto: Jungstörche in Bingen-Gaulsheim nach der Beringung (Foto: NABU)


