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Bald beginnt der gemütliche Advent und langsam wird es Zeit, einen Adventskalender für die Liebsten vorzubereiten. Wenn du dem vorweihnachtlichen Massenkonsum entfliehen möchtest und auf der Suche nach einer umweltfreundlichen DIY-Alternative bist, kannst du ganz einfach eine Upcycling-Variante basteln. Ich habe einige Inspirationen für dich zusammengestellt, wie sich aus alten Dingen ein schöner Adventskalender zaubern lässt.

Um deinen nachhaltigen Adventskalender für jeden Tag mit einer kleinen Überraschung füllen zu können, benötigst du 24 Verpackungen – aus diesem Grund solltest du rechtzeitig mit dem Sammeln von Materialien beginnen. Für den 24. Dezember kannst du eine besonders schöne Packung gestalten – so steigt die Vorfreude auf das letzte „Türchen“.

Kreative Verpackungen aus allerlei Resten

Für deine Verpackungen kannst du zum Beispiel leere Klopapier- und Küchenpapierrollen aufheben und sammeln. Pappschachteln, beispielsweise von Kosmetikprodukten, eignen sich ebenfalls sehr gut – genauso wie leere Glasgefäße von Marmeladen, eingelegten Gurken & Co. Und aus Stoffresten lassen sich schnell kleine Beutelchen kreieren. Falls du nicht nähst und entsprechend keine Stoffrestesammlung besitzt, kannst du einfach den Stoff von alten Tischdecken oder Gardinen verwenden.

Besonders bunt und abwechslungsreich wird dein Adventskalender, wenn du einen Mix aus verschiedenen Verpackungen wählst – so kannst du auch Gegenstände verschiedener Größen in deinen Kalender packen.

froschblog_artikelbild_1090x500px_adventskalender 3Verschönern mit simplen Materialien

Um die Verpackungen zu verschönern, eignen sich zum Beispiel Geschenkpapierreste, Krepppapier oder gemusterte Papierservietten. Diese Verschönerungsmaterialien klebst du am besten mithilfe von Kleister und einem Pinsel auf die Pappschachteln und Glasgefäße – wie du es vielleicht von der Servietten-Technik kennst. Da die Klopapier- und Küchenpapierrollen sowohl oben als auch unten Öffnungen besitzen, kannst du diese nach dem Befüllen einfach mit Geschenkpapier, Krepppapier oder Servietten wie ein Bonbon verpacken und benötigst hier keinen Kleber.

froschblog_artikelbild_1090x500px_adventskalender 1Schnelle Stoffbeutel für die übrigen Päckchen

Aus den Stoffresten kannst du zum Schluss noch so viele Beutelchen herstellen, wie du benötigst, um auf 24 Päckchen zu kommen. Dazu schneidest du einfach einen runden Kreis aus dem Stoff und fädelst eine Kordel oder einen dicken Wollfaden im Öhr einer dicken Nadel durch den Rand des Stoffkreises, einmal rundherum. Die Enden der Kordel bzw. des Wollfadens solltest du lang genug lassen – so lassen sie sich nach dem Befüllen zu einer hübschen Schleife binden.

Auch die Füllung kann nachhaltig sein

Dein umweltfreundlicher Adventskalender sollte natürlich noch befüllt werden, bevor du ihn weiterverschenkst. Auch hier musst du nicht massenweise Produkte einkaufen, sondern kannst selbst kreativ werden. Eine tolle Idee, wie ich finde, sind schöne Zitate oder Sprüche, die man auf kleine Zettelchen schreibt. Aber auch über selbstmachte Plätzchen, Pralinen, Cookies & Co freut sich garantiert jeder. Weitere Päckchen kannst du mit nachhaltigen Produkten, zum Beispiel aus dem Reformhaus oder Bioladen, füllen. Dort gibt es unter anderem jede Menge Kleinigkeiten zu kaufen, wie leckere Frucht- oder Nussriegel, gesunde Miniatur-Säfte oder aromatische Teebeutel. Vielleicht findest du auch das ein oder andere Naturkosmetik-Produkt in Miniaturform.froschblog_artikelbild_1090x500px_adventskalender 2

Praktische Tipps für den letzten Schliff

Nun sollten deine kreativen Verpackungen noch mit den Zahlen 1 bis 24 markiert werden. Diese kannst du mit einem fetten Filzstift auf kleine Kreise schreiben, die du aus einfarbiger Pappe oder anderem Bastelpapier ausgeschnitten hast, und schließlich auf das jeweilige Päckchen kleben. Falls du noch Geschenkband, Zimtstangen und Sternanis zu Hause hast, verziere damit deine Päckchen – so kommt richtige Adventsstimmung auf. Ist dein Adventskalender fertig, kannst du ihn an einem schönen Platz (zum Beispiel auf einer Kommode oder auf der Fensterbank) aufbauen, sodass alle Türchen gut sichtbar sind. Verschenkst du den Kalender an eine Person, mit der du nicht zusammenwohnst, eignet sich ein großer Pappkarton, den du wiederum mit Materialien, die eventuell noch übrig sind, verschönern kannst.

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren. Beim Basteln deines umweltfreundlichen Adventskalenders wünsche ich dir ganz viel Spaß! Lass deiner Kreativität freien Lauf! :)

Viele vorweihnachtliche Grüße,

deine Emilie von ecowoman.

 

Bildquelle: depositphotos

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