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Lust auf Kürbis, aber bitte nicht schon wieder die altbekannte Kürbissuppe? Dann werdet ihr dieses einfache Kürbis-Hummus lieben! Nur eine Handvoll Zutaten, leicht und so gut, dass ihr es direkt aus der Schüssel löffeln möchtet.

Kürbis Hummus 4

Hach, die Kürbiszeit liebe ich ja. Sobald im Herbst die Blätter langsam bunt werden und ich die ersten Kürbisse beim Gemüsedealer meines Vertrauens finde, beginnen die Hamsterkäufe. Butternut, Delicata, Spaghetti-Kürbis, ich liebe sie alle. Mein Favorit ist und bleibt aber der alltbekannte Hokkaido. Ihr wisst schon, der praktische Kürbis, den wir nicht schälen müssen. So ticke ich nämlich: Je einfacher, desto besser.

Jedenfalls ist unsere Speisekammer im Herbst immer Kürbislager erster Klasse. Und wenn ich darüber nachdenke, was ich damit kochen soll, kommt mir im Normalfall automatisch Kürbissuppe in den Kopf. Aber mal ehrlich, so lecker das Süppchen ist, ab und an brauchen wir auch mal Abwechslung. Die Rettung? Cremigstes Kürbis-Hummus!

Die Kombi klingt vielleicht zuerst ein wenig ungewöhnlich, aber Leute! Dieser Geschmack! Der im Ofen geröstete Kürbis macht das Ganze ein wenig süß und herrlich cremig. Knoblauch und Kreuzkümmel sorgen für noch mehr Geschmack und Cayennepfeffer gibt genau die richtige Portion Schärfe.

Alles in allem: Superduper lecker und einfach obendrauf.

Kürbis Hummus 1

Normalerweise besteht Hummus ja aus Kichererbsen, Knoblauch, Zitronensaft und Tahin. Dieses köstliche Hummus aus geröstetem Kürbis kommt aber sogar ganz ohne Hülsenfrüchte aus. Alles, was ihr für den herzhaften Dip braucht, sind ein mittlerer Hokkaido-Kürbis, ein wenig Olivenöl, Tahin, Knoblauch, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Salz.

Kürbis-Hummus – So geht’s
Damit aus eurem Hokkaido-Kürbis köstlich cremiges Hummus wird, halbiert ihr als erstes den Kürbis. Nachdem ihr die Kerne entfernt habt, schneidet ihr das Kürbisfleisch in Spalten und backt diese für 30 Minuten bei 200 Grad. Dadurch wird euer Kürbis herrlich geschmacksintensiv und ein wenig süß. Jetzt gebt ihr das Kürbisfleisch zusammen mit den restlichen Zutaten und etwas Wasser in eure Küchenmaschine oder ein hohes Gefäß. Zum Schluss mixt ihr alles mit der Maschine oder einem Pürierstab, bis herrlich cremiges Hummus entsteht. Fertig!

Ich esse das Hummus zum Beispiel zu weichem Fladenbrot, knusprigem Pita oder auch zu einer guten Scheibe Bauernbrot. Aber auch zu Pasta, Salat oder köstlichen Reste-Bowls schmeckt die Creme super. Und zum Snacken reicht ihr einfach bunte Gemüsesticks dazu. Super easy und SO gut.

Kürbis Hummus 2

Also, ran an das herbstliche Hummus, ihr werdet es lieben!

Für eine sehr große Portion Kürbis-Hummus braucht ihr:
1 kleinen Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
2 TL Kreuzkümmel
2 EL Tahin
1/2-1 TL Cayennepfeffer
150-200 ml Wasser
Salz

Und so geht’s:

  • Kürbis waschen, halbieren und Strunk und Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch in Spalten schneiden und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Mit einem Esslöffel Olivenöl beträufeln und im Ofen bei 200 Grad circa 30 Minuten backen, bis der Kürbis gar ist.
  • Den gebackenen Kürbis in eine Küchenmaschine bzw. ein hohes Gefäß für den Pürierstab geben. Die restlichen Zutaten hinzufügen und glatt mixen. Nach Bedarf mit Wasser strecken, bis das Hummus die perfekte Konsistenz hat.
  • Nach Geschmack mit Salz abschmecken. Mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren.

Tipp:

Ihr könnt das Kürbis-Hummus perfekt einfrieren. Dazu gebt ihr euer Hummus in eine verschließbare Dose und bedeckt das Ganze mit Olivenöl, damit nichts austrocknet. Zum Servieren lasst ihr das Hummus einfach im Kühlschrank auftauen, fertig.

Kürbis Hummus 3

Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,

eure Mia aus dem Kochkarussell

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