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Am Sonntag war der offizielle Frühlingsbeginn – passend hierzu habe ich euch an leichtes Rezept ausgesucht, welches geschmacklich auf den kommende Jahreszeit einstimmt. :)

Aus wenigen Zutaten mach ein Gericht! Einfach und fein ist diese Spinattarte. Sie ist obendrein ein feiner, leichter Genuss mit Seidentofu.  Der Seifentofu – auch Kinugoshi – genannt, galt in Japan lange als hoch gepriesene Delikatesse, denn nur den Meistern gelang es, dem Tofu so eine glatte und zart-cremige Konsistenz zu verleihen. Überhaupt ist der Seidentofu ein Allroundgenie und ich verende ihn als  „veganen“ Ersatz für Quark, Joghurt, Sahne oder Mayonnaise.
Zutaten für 4 Portionen
Für den Teig
450 g  Mehl
130 ml  Wasser
170 g Margarine, vegane
1 TL Salz

Für die Füllung
1  große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
500 g Blattspinat
Olivenöl
1 Handvoll Cashewnüsse
200 g Tofu, natur
300 g Soyananda (Soyaersatz für Sauerrahm)
Salz und Pfeffer
Basilikum
Rosmarin
Fett für die Form

Zubereitung
Mehl, Wasser, Butter oder Margarine und 1/2 TL Salz zu einem Mürbteig verkneten. Abgedeckt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln, den Blattspinat, wenn nötig, noch etwas zerkleinern. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig braten. Den Spinat für 2 bis 3 Minuten hinzufügen, danach vom Herd nehmen.

Die Cashewnüsse in kleinere Stücke hacken und in einer Pfanne ohne Öl kurz rösten. Den Tofu zerbröckeln, alle Zutaten für die Füllung vermengen und mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Rosmarin abschmecken.

Eine Quicheform einfetten und mit Mehl bestäuben. Mit dem Teig auslegen und die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) eine halbe Stunde backen. Danach unbedingt eine Weile abkühlen lassen und anschließend vorsichtig aufschneiden.

Eine Variante, die ich sehr mag und die sich anbietet, wenn man nicht viel Zeit hat und dennoch Lust auf etwas Besonderes hat: Eine Quiche mit Erbsen – sehr lecker, nur wenige Zutaten. Übrigens passt dazu gut ein Sojajoghurt mit etwas Öl angerührt und in Streifen geschnittener Minze – frisch und grün, wie der Frühling ist.

Leichte Erbsentarte mit nur drei Zutaten

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Dazu braucht es nur Seidentofu, Erbsen und Blätterteig.

Zutaten
1 Pck. Blätter- oder Mürbeteig
200 g Seidentofu
1 El Olivenöl
1 El Speisestärke
1 Tl Salz
200 g Erbsen, kurz gekocht und blanchiert

Zubereitung
Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Den Teig in die Tarteform legen und einen etwa 1cm hohen Rand formen. Den Teig mehrmals mit der Gabel einstechen.

Für den Belag den Seidentofu, Olivenöl, Salz und die Speisestärke mit einem Pürierstab zu einer glatten Masse rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Erbsen vorsichtig unter die Tofumasse heben.
Dann, die Masse in die vorgegebene Teigform gießen und gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten bei 200 Grad  backen, anschließend auf 175 Grad herunterschalten (Umluft 155 Grad) und weitere 15 Minuten backen. Nach dem Garen kurz ruhen lassen und warm genießen.

Ich bin gespannt, wie euch die beiden Tarte-Ideen von mir gefallen und wünsche euch guten Appetit. :)

Liebe Grüße,

eure Petra von Veganettes

 

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Helmut Ullrich sagt

467 Gramm Mehl, 133 Mililiter Wasser, 333 Gramm Sojaersatz. Wie kommt man nur auf solch' merkwürdige Mengenangaben??

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Petra, Gast-Bloggerin
Petra sagt

Hallo Helmut, vielleicht liegt es daran, dass ich die Mathematik liebe :-) Aber, ich gebe zu, es ist etwas umständlich. Deshalb habe ich die Mengenangaben adaptiert. Beste Grüße, Petra

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