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Egal ob Hummus oder Falafel, Kichererbsen schmecken gut und sind sehr vielseitig. Die Hülsenfrüchte sind wahre Gesundheitswunder und sollten deshalb nicht nur bei Vegetariern und Veganern regelmäßig auf dem Teller landen. Ein Beispiel wie ihr Kichererbsen zubereiten könnt, habe ich euch heute mitgebracht: der Maurische Kichererbsensalat.

Frischer Kichererbsensalat

Der schmackhafte und auch sättigende Salat ist ganz einfach und ist eine perfekte „Mitnehm-Mahlzeit“, welche sich auch super schon am Vorabend für die nächste Mittagspause vorbereiten lässt. Gute Gründe also, um dem Maurischen Kichererbsensalat mit auf die Speisekarte zu nehmen.

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Zutaten

Aber nun auf zu den Zutaten. Für den Salat benötigt ihr einige Lebensmittel, aber viele hiervon befinden sich sicherlich schon bei euch zu Hause. Die angegebene Menge reicht für eine Portion für 4 Personen.

  • 300 g Gurke
  • 20 g frischen Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft
  • 240 g Kichererbsen (Dose)
  • 50 g rote Zwiebeln
  • 150 g Tomaten
  • 1 Bund Minze
  • Salz, Pfeffer Zucker

Zubereitung

Die Zubereitung ist ebenfalls ganz einfach und kein Hexenwerk. Ich habe euch hier die einzelnen Schritte zum Maurischen Kichererbsensalat einmal aufgelistet:

1. Gurken waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben, in kleine Würfel schneiden.

2. Ingwer schälen, erst in sehr dünne Scheiben, dann in feine Streifen schneiden.

3. Knoblauch in sehr feine Würfel schneiden und in Olivenöl andünsten. Abkühlen lassen, mit restli- chem Öl und dem Zitronensaft mischen. Ingwer zugeben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

4. Kichererbsen im Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen. Mit der Marinade mischen und 1-2 Stunden ziehen lassen.

5. Zwiebeln halbieren und in dünne Spalten schneiden. Tomaten vierteln, entkernen und in Würfel schneiden. Minzblätter abzupfen und grob hacken.

6. Gurken, Zwiebeln, Tomaten und Minze zu den Kichererbsen geben, unterheben und servieren.

Kleine Warenkunde: Kichererbsen

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Kichererbsen sind nicht nur super lecker, sondern auch äußerst gesund. Sie haben einen sehr hohen Mineral- und Proteingehalt. Außerdem sollen Kichererbsen Substanzen enthalten, die sich positiv gegen die Hautalterung auswirken. Wer Kichererbsen gern regelmäßig in seinen Speiseplan integrieren möchte, der hat zahlreiche Möglichkeiten. Die runden Kugeln gibt es entweder getrocknet, im Glas oder in der Dose zu kaufen. Die getrocknete Variante muss allerdings eingeweicht werden – am besten über Nacht – damit die Erbsen weich werden, aufquellen und die Garzeit so verkürzt wird. Es ist sehr wichtig, dass getrocknete Kichererbsen immer ausreichend lange gekocht werden, da sie den Giftstoff Phasin enthalten. Dieser wird erst mit dem Kochen zersetzt und die Erbsen so unschädlich. Also bitte nicht roh verzehren!

„Das Hühnchen unter dem Gemüse“

Die Hülsenfrucht wird gerne als Hühnchen unter dem Gemüse bezeichnet. Das liegt am hohen Proteingehalt von etwa 20 Prozent, der damit so manche Fleischsorte in den Schatten stellt. Auch der hohe Eisengehalt von 6 mg/ 100 Gramm ist Vegetarier, die häufiger unter Eisenmangel leider, interessant. Der Calciumgehalt von Kichererbsen (124 mg) entspricht ungefähr dem von Milch und ist deshalb für Veganer interessant.

Doch das ist längst nicht alles: Kichererbsen haben zwar relativ viele Kalorien (306 kcal/100g), allerdings überwiegt die positive Wirkung der enthaltenen Ballaststoffe, die für ein langes Sättigungsgefühl sorgen und  den Blutzuckerspiegel niedrig halten.

Aber nun würde ich sagen, ran an die Erbsen und lasst es euch schmecken. Ich bin gespannt, wie euch der Salat schmeckt und freue mich auf eure Meinung als Kommentar.

Viele Grüße,

eure Petra von Veganettes

 

 

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zusanna sagt

Das sieht ja fast schon aus wie ne Fahne eines eigenen Landes .. die Ansammlung der Bohnen! PS: Danke für den tollen Artikel / blog https://www.kokosoele.de/

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Heidi sagt

Wir bekommen leider immer Sodbrennen von den Kirchenerbsen. Gibt es dafür eine halbwegs gute Alternative? :-) www.koerperfettwaagetest.net

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Petra, Gast-Bloggerin
Petra sagt

Hallo Heidi, wie wäre es denn mit weißen Bohnen? Oder panierter Tofu, den ich so zubereite: 400g fester Tofu in Würfel geschnitten. Eine Panade aus 60g Mehl, 60 g Speisemehl, 1 1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 1/2 Tl gemahlener weißer Pfeffer, 1 El chinesisches 5 Gewürzepulver mischen. Den Tofu in der Mischung wenden, Sonnenblumenöl kräftig erhitzen und den Tofu darin 2-3 Minuten frittieren. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen. Und zum Salat geben. Sehr lecker!

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sabine sagt

Sehr guter Beitrag! Freu mich aufs Teilen! LG Sabine von www.salatschleudertest.com

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Petra, Gast-Bloggerin
Petra sagt

Hallo Sabine, vielen lieben Dank! Gruß Petra

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