Wir freuen uns ja über jeden Laubfrosch, den wir zu Gesicht bekommen - was aber, wenn einem der kleine grüne Kerl aus dem frisch gekauften Salat entgegenhüpft? So geschehen vor einigen Tagen in einem Mainzer Bio Supermarkt. Zur Hilfe und zum Aufpäppeln des nur 4 Zentimeter großen Fröschlein wurde der Mann gerufen, der auch bei uns den allerbesten Expertenruf geniesst: Bardo Petry vom NABU Rheinauen, der sich excellent mit Fröschen und Amphibien generell auskennt und sich sehr aktiv bei unser Kooperation “Frosch schützt Frösche” einbringt.
Jedenfalls findet Bardo Petry, dass es das beste Gütesiegel für einen Salat ist, wenn dort ein kleiner Frosch steckt: “Laubfrösche sind extrem empfindlich.” Wenn Pestizide im Grünzeug gewesen wären, hätte der grüne Zwerg nicht überlebt.
Im Moment schlummert der Frosch in der winterlich-kalten Garage der Familie Petry und hat sich dort nach all der Aufregung tief ins Moos eingegraben.
Wir jedenfalls freuen uns schon auf die nächste Amphibienausstellung im Binger “Park am Mäuseturm”, wenn der Laubfrosch dann im alten Stellwerk im Terrarium zu sehen sein wird.
Die ganze Geschichte steht in der Allgemeinen Zeitung Mainz zum Nachlesen.



bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben
1. ulrich lindenkreuz | 12.Februar 2010 um 22:19 Uhr
hallo frosch, gibts was niedlicheres als einen frosch im salatkopf, der noch nicht auf dem teller serviert wird?
im hotel in jugoslawien hatte meine frau mal eine ausgewachsene heuschrecke im spinat,so geschehen 1981!
rechtzeitig entdeckt überlebt man das leicht. UL
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